Freitag, 14. September 2012

Latein im Recht XXII

Suo potius quam alieno nomine quilibet gessisse censetur.
Es ist immer davon auszugehen, dass jemand eher im eigenen als im fremden Namen gehandelt hat. Im Zweifel ist anzunehmen, dass im eigenen Namen gehandelt wurde. In bestem Juristendeutsch heute in § 164 Abs. 2 BGB:
Tritt der Wille, in fremdem Namen zu handeln, nicht erkennbar hervor, so kommt der Mangel des Willens, im eigenen Namen zu handeln, nicht in Betracht.

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