Mittwoch, 30. Mai 2012

Plausibilität ist kein Argument, aber ...

Bei diesem Fristenstreit (siehe auch hier) kommen mir irgendwie so leise Zweifel an der Darstellung des Anwalts (nicht, dass ich ihm seinen Sieg zumindest, soweit es um die Frist geht, nicht gönne). Irgendwie klingt mir die Geschichte viel plausibler, wenn man sich vorstellt, der Anwalt hätte sich sowieso schon verratscht, wollte dann noch schnell zum Geldautomaten und ist erst danach zum Gericht ...

Beweisen lässt sich das wohl nicht (ein Indiz wäre vielleicht, wenn die Kamera im Geldautomaten einen Umschlag in der Hand des Anwalts aufgenommen hätte und man an diese Aufnahmen noch käme), aber ich hatte den regelmäßig (hier sogar in der Beweisaufnahme) geprüften Schaltbriefkästen am Gericht eine höhere Beweiskraft zugetraut.

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