Samstag, 26. Mai 2012

Gehorche und du sahest wahrhaftig

Selbst unter den oftmals eher ernsten und sachlichen Beiträgen der juristischen Blogosphäre finden sich hin und wieder Links, bei denen selbst hartgesottene Internetjunkies sich fragen müssen: Wie bitte? Sowas gibt es?

So geschehen mir - unterstellt, es handele sich bei mir auch um einen solchen hargesottenen Junkie - bei diesem Beitrag von RA Hoenig: Wunderbare Regeln.

Dort kann man erfahren, dass bereits seit 1978 kirchliche Regeln existieren, die helfen sollen, Wundererscheinungen zu qualifizieren. Da gewinnt das Sentiment, Scheinprobleme zu bearbeiten, doch ganz neue Bedeutungen!

Ich gebe zu, die tatsächlichen Normen für das Verfahren zur Beurteilung mutmasslicher Erscheinungen und Offenbarungen nur flüchtig überflogen zu haben. Gleich zu Anfang fällt ein Punkt jedoch besonders auf, der als Regelbeispiel zur Entscheidung verhelfen soll, dass zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein in den Augen der katholischen Kirche „echtes“ Wunder oder eine „echte“ Erscheinung vorliegt:
Aufrichtigkeit und beständige Folgsamkeit gegenüber der kirchlichen Autorität
Nein, da habe ich nun wirklich keine weiteren Fragen.

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