Montag, 30. April 2012

Gar nicht alternativlos?

Was bei Gesetzentwürfen häufig auffällt, ist die lapidare Abfertigung des Punktes „C. Alternativen“, die da meist lautet:
Keine.
Der Ausdruck alternativlos hat es ja schon zu einer gewissen eigenen (traurigen) Berühmtheit gebracht. Da erstaunt es aber letztlich doch ein wenig, dass gerade bei Entwürfen, die gut klingen, aber eigentlich keine Änderung bewirken, doch mal ein wenig auf die Alternativen eingegangen wird (PDF der BT-Drs. 17/3355).

Nun gut, ein wenig mehr Mühe hätte sich der zuständige Referent schon geben können:
C. Alternativen 
Beibehaltung des gegenwärtigen Rechtszustandes, der jedoch aus den zu A. genannten Gründen unbefriedigend ist.

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