Samstag, 21. Januar 2012

Wer faxt denn auch nachts?

Privatleute bekommen eher selten nachts Faxe. Und das hat scheinbar tierschützerische Hintergründe, wenn man sich einen Beitrag im Blog von RA Blaufelder ansieht. Das Fax kommt, man schreckt auf und das wiederum führt zu einer Schreckenshandlung der Katze, wobei diese (glücklicherweise) nur verletzt wurde.

Der Katzenhalter unterlag nun gegen den Faxschicker vor dem AG Regensburg. Ein Schadensersatzanspruch aus Delikt (§ 823 BGB) scheide schon deshalb aus, da
insoweit nicht mehr der erforderliche Kausalzusammenhang zwischen der Handlung der Beklagten und dem Schaden auf Seiten des Klägers gegeben [sei].
Zivilrechtler mit ihrer Adäquanztheorie zur Kausalität finden dieses Ergebnis völlig logisch. Allen anderen (Juristen wie Nichtjuristen und unter den Juristen insbesondere Strafrechtler) würden sich natürlich erst auf der Ebene der Zurechnung davonschleichen. Manchmal blickt man halt doch leicht neidisch zu den Naturwissenschaftlern ...

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